Du bist ein Wortjongleur und beim Schreiben von Texten küsst dich die Muse? „Dann ist es ja ein Leichtes, hiermit auch Geld zu verdienen!“ Das ist zwar schön gedacht, aber auf dem Weg zum selbstständigen Texter gibt es viele Fallen und Tücken, die einem das doch eigentlich so geliebte Schreiben zur Qual werden lassen können. Mit diesem Ratgeber möchte ich zeigen, was ihr zu beachten habt, wenn ihr die Lust am bezahlten Schreiben nicht verlieren wollt!

1. Du kannst vieles, aber nichts wirklich gut!

Es ist zwar gut, wenn du in vielen verschiedenen Themen und Arbeitsbereichen bewandert bist und dir auch zutraust, in diesen Gebieten Texte zu schreiben. Potentielle Auftraggeber und Kunden wird es allerdings möglicherweise abschrecken, wenn dein Hauptaugenmerk darauf liegt, pfiffige Texte zum letzten Fußballwochenende, dem Nachmittagsfernsehen oder dem Kampf frustrierter Eltern um Kindergartenplätze zu schreiben, du aber zeitgleich Experte in Rechtswissenschaften zu sein scheinst, da du eine Abhandlung über das deutsche Gesetzbuch anbietest. Es ist immer ratsam, sich einen Fundus an einigen wenigen Spezialisierungsbereichen zuzulegen. Dies sorgt außerdem dafür, dass du in diesen Bereichen wirklicher Experte bist, das Schreiben mehr Spaß macht und deine Texte qualitativ hochwertiger erscheinen.

2. Wie viel sollte ich eigentlich berechnen?

Bei dieser Frage ist es ratsam, auch mal über den Tellerrand zu schauen und Inserate und Angebote anderer Autoren und Texter durchzulesen. Diese findet man leicht im Internet. Wichtig ist hierbei, sich nicht an den Preisen von „Halsabschneideragenturen“ zu orientieren. Solche Agenturen bieten Texte zu Spottpreisen an, der Qualität der Texte ist diese Ersparnis allerdings in vielen Fällen auch anzumerken. Hat man ein ungefähres Gefühl entwickelt für pauschale Seiten- und Wörterpreise, so kann man sich mit der Zeit auch ruhig mal nach oben orientieren. Eine hohe Qualität soll schließlich auch dementsprechend gewürdigt werden.

3. Das Geld ist zwar da, aber das Finanzamt hat ein Wörtchen mitzureden!

Du hast das erste Jahr als selbstständiger Texter geschafft, dein Einkommen ist ganz nach deiner Zufriedenheit und es könnte gerade nicht besser laufen? Das ist natürlich ein Grund zur Freude, aber es darf hierbei niemals vergessen werden, eine Steuererklärung für deine selbstständige Tätigkeit beim Finanzamt einzureichen! Nach dem ersten gelungenen Arbeitsjahr kann es vorkommen, dass die zu entrichtenden Abgaben nicht gerade niedrig sind. Es ist also hilfreich, schon im ersten Jahr der Selbstständigkeit einen Teil seiner Einnahmen stets für die Steuererklärung und eventuell anfallende Abgaben beiseite zu legen.

4. So viele Aufträge, so wenig Zeit!?

Es ist ein schönes Gefühl, wenn die eigene Arbeit gewürdigt wird und die Aufträge nur so ins Haus flattern. Vergiss hierbei allerdings nie, dass auch das selbstständige Schreiben von Texten eine Arbeit ist, die viel Fleiß und Willenskraft voraussetzt. Es ist wichtig, dass du dich nicht von den eigenen Aufträgen erdrücken lässt, und auf die eigene Work-Life-Balance achtest. Es gilt also auch mal einen Auftrag abzulehnen, wenn der Terminkalender es nicht anders zulässt.

 

Kostenloses Video: Unternehmerfitness + Ebook: Das Büro der Zukunft

Tragen Sie einfach hier Ihren Namen und Ihre E-Mail Adresse ein:

Ich gebe Ihre Daten nicht an Dritte weiter und sende Ihnen keinen Spam!