Viele Unternehmen befassen sich erst dann mit Controlling, wenn etwas im Argen ist, z. B. wenn die Liquidität nicht gegeben ist. Mit kontinuierliches Controlling kann der Unternehmer die Gefahren frühzeitig erkennen und die erforderlichen Maßnahmen einleiten. Für die verschiedenen Analysen gibt es unterschiedliche Controlling-Instrumente, womit der Unternehmer sehen kann, wo “die Reise hin geht”.

Die wichtigsten Controlling-Instrumente in einem Unternehmen sind:

Leistung des Unternehmens

  • Ist Ihr Betriebsergebnis wirklich gut?
  • Steigt Ihr Umsatz?
  • Haben Sie die Kosten im Griff?

Break-Even-Analyse

Mit der Break-Even-Analyse können Sie berechnen, ob Sie mit Ihrem Umsatz nach Abzug allerKosten Gewinn oder Verlust machen.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)

Mit ihrer Hilfe stellen Sie die betrieblichen Einnahmen den Ausgaben gegenüber. Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ist für kleine Unternehmen mit einfachen und leicht überschaubaren Geschäftsprozessen, die auch lediglich eine einfache Buchführung betreiben dürfen.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV)

Mit der GuV stellen Sie Erträge und Aufwendungen Ihres Unternehmens gegenüber. Dabei müssen Sie auch das Unternehmensvermögen berücksichtigen (z. B. bei den Abschreibungen oder in einer Anlage zur GuV). Die GuV ist für Unternehmen, die zu einer doppelten Buchführung verpflichtet sind oder freiwillig eine doppelte Buchführung nutzen.

Bilanz

Mit einer Bilanz können Sie ermitteln, wie sich das Unternehmensvermögen und die Schulden entwickelt haben. Die Bilanz wird immer zusammen mit einer GuV erstellt.

Deckungsbeitragsrechnung

Mit ihr ermitteln Sie, ob die Kosten in einem vertretbaren Verhältnis zu Ihren Umsätzen stehen. Die Deckungsbeitragsrechnung zeigt, in welchem Umfang z. B. ein Produkt oder ein Kunde zur Deckung der Kosten beiträgt.

Kostenartenrechnung

Mit der Kostenartenrechnung listen Sie Ihre verschiedenen Kosten z. B. für Personal, Waren, Material, Miete usw. auf. So können Sie ablesen, wie sie sich von Monat zu Monat oder Jahr zu Jahr verändern (auch der BWA zu entnehmen).

Kostenstellenrechnung

Mit der Kostenstellenrechnung schlüsseln Sie auf, welche Stellen im Betrieb welche Kosten verursachen (z. B. die Fertigung, die Verwaltung usw.).

Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)

Die BWA basiert meist auf den Daten aus der Finanzbuchhaltung. Sie gibt dem Unternehmer Auskunft über seine Kosten-und Erlössituation sowie über Vermögens-und Schuldverhältnisse .

Kunden des Unternehmens

  • Könnten Sie mit Ihren Kunden mehr Umsatz machen?
  • Haben Sie genügend neue Kunden gewonnen?
  • Sind Ihre Kunden mit Ihnen zufrieden?

Kunden-Analyse

Sie dient dazu festzustellen: Welche Bedürfnisse haben Ihre Kunden? Wie entwickelt sich die Nachfrage? Müssen Sie Ihr Marketing überdenken? Wie ist das Zahlungsverhalten? Ist Ihr Forderungsmanagement ausreichend?

ABC-Kunden-Analyse

Sie hilft Ihnen dabei, wichtige von weniger wichtigen Kunden zu trennen:

  • A = Kunden mit dem höchsten Umsatz
  • B = Kunden mit mittlerem Umsatz
  • C = Kunden mit geringstem Umsatz

Wettbewerber des Unternehmens

  • Wer sind Ihre wichtigen Wettbewerber?
  • Können Sie gegen die Konkurrenz bestehen?
  • Was müssen Sie von der Konkurrenz lernen?

Konkurrenz-Analyse

Mit ihrer Hilfe können Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen mit denen Ihrer wichtigsten Konkurrenten vergleichen: Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Wie sind die Lieferzeiten? Wie ist der Service? Müssen Sie Ihr Angebot verbessern?

ABC-Konkurrenz-Analyse

Sie hilft Ihnen dabei, wichtige von weniger wichtigen Konkurrenten zu trennen:

  • A = Wettbewerber mit hohem Umsatz/Absatz
  • B = Wettbewerber mit mittlerem Umsatz/Absatz
  • C = Wettbewerber mit geringerem Umsatz/Absatz

Finanzen des Unternehmens

  • Reichen Ihre finanziellen Mittel aus?
  • Können die Kredite weiter bedient werden?
  • Ist es sinnvoll, Kredite umzuschulden, um Zinsen zu sparen?

Liquiditätsplanung

Mit ihr stellen Sie für jeden Monat Ihre Einnahmen Ihren Ausgaben gegenüber. Aus der Differenz der Einnahmen undAusgaben ergibt sich die Liquidität, die Sie zur Verfügung haben, um Ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

 Kredite und Rückführung

Können die Zinsen für Kredite wie geplant bedient werden; ist eine Tilgung der Kredite im kalkulierten Zeitraum möglich? Gibt es signifikante Zinsveränderungen, die die monatliche Belastung erhöhen/vermindern? Werden zusätzliche Kredite benötigt?

Zukunft des Unternehmens

  • Ist Ihre Leistungsqualität gut?
  • Haben Sie genügend neue Geschäftsideen?
  • Haben Sie genügend neue Produkte/Dienstleistungen?
  • Ist Ihr Betriebsvermögen zufriedenstellend?
  • Wächst Ihr Unternehmen ausreichend?

Quelle: BMWi – Gründerzeiten

 

 

Hier können Sie kostenlos auf das Video und das eBook zugreifen. Wir empfehlen Ihnen den Download über die Anmeldung zum Newsletter. Nur so können wir Ihnen weiterhin tolle Inhalte und Informationen kostenlos per E-Mail schicken.

Kostenloses Video: Unternehmerfitness + Ebook: Das Büro der Zukunft

Tragen Sie einfach hier Ihren Namen und Ihre E-Mail Adresse ein:

Ich akzeptiere, das meine Informationen an den Newsletter-Dienst GetResponse übermittelt werden. ( Mehr Informationen )

Wir schicken Ihnen das Video und das Ebook per Mail. Dafür benötigen wir Ihre E-Mail Adresse. Weiterhin abonnieren Sie mit dem Abschicken dieses Formulares unseren Newsletter. Unser Newsletter informiert Sie über Themen für Unternehmer und Selbstständige, insbesondere aus dem Bereich der Unternehmensberatung sowie Buchführung. Informationen zu den Inhalten, der Protokollierung Ihrer Anmeldung, dem Versand über den polnischen Anbieter GetResponse, der statistischen Auswertung sowie Ihren Abbestellmöglichkeiten, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.