Unter dem Controlling-Begriff Risikomanagement werden die Tätigkeiten des Umgangs mit bevorstehenden und aktiven Risiken verstanden. Die Aktivitäten des Risikomanagements umfassen Maßnahmen zur Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von Risiken, zum Beispiel im Rahmen eines Projekts.

Risikomanagement als Norm

Das Risikomanagement ist seit 2008 unter der ISO Nummer 31000 als Norm weltweit standardisiert. Dabei ist festgelegt, dass das Risikomanagement Führungsaufgabe ist und als sehr allgemein gehaltene Basis darzustellen versucht, welche unterschiedlichen Risiken bei einer Organisation oder einem Projekt zu berücksichtigen sind. Weiterhin ist in der ISO Norm der Top-Down-Ansatz vermerkt. Darunter versteht man die die Betrachtung von Sinneszusammenhängen, vom Allgemeinen zum Konkreten.

Risikomanagement spart Geld

Mit dem Managementansatz soll vor allem dafür gesorgt werden, dass Unklarheiten und mögliche Risiken bereits vor dem Start eines Projektes gesichtet und analysiert werden. Darüber hinaus werden aber auch alle möglichen Chancen bewertet und mit den Risiken abgeglichen. Solche Überlegungen lohnen sich auch schon bei kleineren Projekten, denn somit können ungewollte Überraschungen möglichst vermieden werden.

Risikomanagement kostet Geld

Neben den Personalkosten für die durchzuführenden Analysen, kommen natürlich auch schnell Kosten für externe Dienstleistungen auf. Dies können Marktforschungen sein, aber auch Studien oder Ähnliches. Dies sorgt vor dem Start eines Projektes natürlich für Unmut, da damit noch kein Einkommen erzielt wird. Auf lange Sicht gesehen, sind diese Kosten allerdings zu vernachlässigen. Ein Projekt, welches auf halber Strecke scheitert, oder unterwartet auftretende Kosten sind aus unternehmerischer Sicht wesentlich schlimmer einzustufen. Diese können nämlich dazu führen, dass der Kunde vom Projekt abspringt und somit überhaupt kein Einkommen erzielt wird. Es lohnt sich also, die Zeit und das Geld für das Risikomanagement zu investieren

Was sagt eigentlich der Cash Flow aus?

Der Anglizismus Cash Flow ist bei den meisten Unternehmern bereits fest im Wortschatz verankert. Hinter dem Begriff verbirgt sich die betriebswirtschaftliche Kennzahl, die aussagt, in welcher Höhe sich Ein- und Auszahlungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gegenüberstehen. Durch diese Kennzahl können Aussagen getroffen werden, die einen Einblick in die Liquidität oder Innenfinanzierung eines Unternehmens ermöglichen.

Cash Flow als Indiz für Wirtschaftlichkeit

Es gibt jede Menge Firmen, die einen guten Umsatz erzielen und deren Gewinne ebenfalls stetig wachsen, deren Cash Flow aber niedrig bleibt. Dies kann ein Indiz dafür sein, dass das Unternehmen langfristig keinen Erfolg hat oder haben wird. Als Beispiel nehmen wir ein börsennotiertes Unternehmen, welches im Jahr 2015 einen Umsatz von ca. drei Milliarden Euro machte. Der Vorstand investierte kräftig in das eigene Wachstum. Im gleichen Jahr wurden aber nur ca. 800.000 Euro Gewinn gemacht und im Jahr davor sogar 2,5 Millionen Euro Verlust. Trotz des hohen Umsatzes wird dieses Beispielunternehmen in den nächsten Jahren große Schwierigkeiten haben, sich selbst zu tragen.

Ein schlauer, wahrer Spruch

Es gibt einen Spruch in der Finanzwelt, der sagt: „Profite sind Meinungen, Bargeld (Cash) ist fakt.“ Damit ist gemeint, dass die Kapitalflussrechnung sehr neutral anzusehen ist, während der Gewinn viele Meinungen erzeugen kann. Ein Lagerbestand zum Beispiel kann als Chance gesehen werden, aber auch als Bürde aufgrund der Kosten. Je nach Stimmung kann so etwas schnell zu Spannungen im Unternehmen führen.

Errechnung des Cash Flows

Es gibt zwei unterschiedliche Berechnungen des Cash Flows: die direkte Methode und die indirekte Methode. Hierfür müssen in beiden Fällen zunächst alle Positionen, die keinen monetären Wert aufweisen, aus dem Jahresüberschuss/-Fehlbetrag entfernt werden. Dazu zählen Abschreibungen, Rückstellungen und Ähnliches. Bei der indirekten Ermittlung wird nun der Jahresüberschuss genommen und die nicht zahlungswirksamen Erträge herausgerechnet. Hinzu kommen die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen. Aus dieser Berechnung ergibt sich der Brutto-Cash Flow.

Das Geld soll fließen

Eine weitere Berechnung des Cash Flows ist die angesprochene direkte Ermittlung. In diesem Fall werden alle zahlungswirksamen Erträge gegen die zahlungswirksamen Aufwendungen gestellt. Aus dieser Berechnung ergibt sich ebenfalls der Brutto-Cash Flow. Diese Berechnung findet im Alltag jedoch weniger statt, obwohl sie eine genauere Aufstellung der Zahlungsströme darstellt.

 

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